Tipps und Vorsorgemassnahmen für Unternehmen aufgrund Beeinträchtigungen während einer Pandemie
Der Coronavirus COVID-19 hat uns vor Augen geführt, dass wir auf sich verändernde Marktituationen schnell und überlegt reagieren müssen. In diesem Artikel erhalten sie wichtige Informationen wie sie in Zukunft auf ähnliche Situation vorbereitet sein können.
8 April, 2020 by
Tipps und Vorsorgemassnahmen für Unternehmen aufgrund Beeinträchtigungen während einer Pandemie
Daniel Lathan

Angesichts von COVID-19 haben die Behörden 2020 weltweit verschiedene Massnahmen getroffen und damit Unternehmen vor beispiellose Herausforderungen gestellt.

Wir haben uns einige Gedanken gemacht, die wir hier mit Ihnen teilen möchten. Sie sollen Ihnen zur Orientierung dienen und haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Strategie:
• Erstellen Sie einen Plan und definieren Sie welche Arbeiten von Ihren Mitarbeitenden von zu Hause erledigt werden können oder welche Arbeiten Sie eventuell "vorziehen" können um so mehr freie Kapazitäten für die Zeit nach der Krise zu schaffen. Berücksichtigen Sie hierbei mögliche Umsatzeinbrüche und Veränderungen ihrer Absatzkanäle. Wie können Sie Ihrem Unternehmen durch den Einsatz Ihrer Ressourcen während und vor allem für die Zeit nach einer Krise einen Vorteil gegenüber Ihren Mitbewerbenden verschaffen?
• Erstellen Sie Pläne zur internen und externen Kommunikation (Newsletter, Social Media, E-Mail Signaturen, Updates in Unternehmensprofilen wie z. B. Google MyBusiness, etc.).
• Schaffen Sie Rücklagen und beobachten Sie Ihre Mitbewerbenden, Lieferanten und Kooperationspartner besonders genau. In Krisenzeiten können Sie den Kauf von Anteilen oder Kooperationen sehr effektiv voran bringen.
• Als Unternehmen haben Sie die Chance neue Mitarbeitende zu finden. Viele arbeiten während einer Krise nur in Teilzeit oder gar nicht und suchen nach Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln und/oder neu zu orientieren.
• Gleiches gilt für Kundinnen und Kunden. Viele suchen nach alternativen Produkten, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten oder neuen Geschäftspartnern.

IT:
• Ihrer Mitarbeitenden sollte grundsätzlich die Möglichkeit haben von zu Hause zu arbeiten und über sichere Computer und Anbindung an Ihre Unternehmensdaten (Cloud) Zugriff auf für Sie relevante Daten haben.
• Ihre Mitarbeitenden sollten die Möglichkeit haben in Teams miteinander zu kommunizieren. Dabei sollten entsprechende Softwarelösungen auf Servern installiert und eingerichtet werden. Achten Sie darauf, dass Sie keine Dienste verwenden die Daten speichern oder auswerten bzw. auf Servern im Ausland gehostet werden.

Kampagnen:
• Bewerten Sie Ihre Anzeigen neu passen Sie diese an die Dynamik des Marktgeschehens an. Achten Sie auf den Kontext und den richtigen Ton. Ihre Zielgruppe könnte in dieser sorgenvollen Zeit sensibel auf bestimmte Wörter reagieren. Die doppelte Bedeutung von Wörtern wie "Schutz", "Check-up", "Prävention" oder "Virus" kann in Anzeigen problematisch sein. Bei internationalen Kampagnen sollten lokal im Zusammenhang mit COVID-19 verwendete Begriffe und regionale Geschehnisse berücksichtigt werden.
• Überlegen Sie, ob Ihre Werbebotschaft hilfreich ist. Bearbeiten Sie Ihre Anzeigen gegebenenfalls, damit Kunden wissen, ob Sie Dienstleistungen wie Lieferung nach Hause oder Abholung im Geschäft anbieten. Kontrollieren Sie die Versandeinstellungen und die voraussichtliche Lieferzeit, damit die Angaben den aktuellen Kapazitäten entsprechen.
• Überprüfen Sie Ihre Assets gründlich. Bilder und Videos, die Zusammenkünfte oder andere menschliche Interaktionen zeigen, können in der derzeitigen Situation unangebracht sein. Der Ton Ihrer Anzeigentitel, Beschreibungen und Zielseiten sollte angemessen sein.
• Informieren Sie proaktiv über Änderungen, die Ihr Unternehmen betreffen. Wenn sich Ihre Geschäftszeiten ändern, sollten Sie Ihr Unternehmensprofil bei Google und natürlich auch Ihre Anzeigen auf den neuesten Stand bringen. So wissen Nutzende und Kundinnen und Kunden immer, wann Sie erreichbar sind.
• Bleiben Sie über die lokalen Gegebenheiten auf dem Laufenden. Auf der Google Trends-Seite können Sie sich einen Einblick in die Bedingungen auf den lokalen Märkten verschaffen und die Gemütslage Ihrer Kunden besser verstehen.
• Überprüfen Sie Ihre Leistungsmesswerte und seien Sie bereit, korrigierende Massnahmen zu ergreifen. Wenn sich die Conversion-Rate beispielsweise erheblich geändert hat, müssen Sie unter Umständen Ihre Smart Bidding-Ziele anpassen.  
• Pausieren Sie Anzeigengruppen oder Anzeigen bei Bedarf. Überprüfen Sie Produkte und Dienstleistungen, die von Nachfrageproblemen betroffen sind, und nehmen Sie entsprechende Anpassungen vor. Markieren Sie beispielsweise Online- oder lokal erhältliche Produkte kanalübergreifend als "nicht auf Lager", wenn Sie das tatsächliche Echtzeitinventar nicht genau kennen oder nicht wissen, wie schnell sich der Bestand wieder auffüllen lässt.
• Behalten Sie Ihre Kampagnen immer im Blick und passen Sie diese bei Bedarf an.

Tipps und Vorsorgemassnahmen für Unternehmen aufgrund Beeinträchtigungen während einer Pandemie
Daniel Lathan
8 April, 2020
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